Cannabisöl mit CBD – Wirkung und Anwendung

Cannabis ist die lateinische Bezeichnung für Hanf, eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Alteberlieferungen haben ergeben, dass die Cannabis Pflanze bereits vor mehr als 5,000 Jahren als Heilmittel bei Schmerzzuständen und anderen Krankheiten eingesetzt wurde. Selbst die bekannte Heilerin Hildegard von Bingen, die zwischen 1098 und 1179 lebte, setzte auf die Wirkung von Cannabis und verwendete den Samen bei Magenbeschwerden und Hanftücher zur Wundbehandlung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann Cannabis jedoch, einen schlechten Ruf zu erhalten. Besonders in den USA wurden Kampagnen gegen den Einsatz von Cannabis gestartet und der Konsum schließlich verboten. Dieses Verbot breitete sich allmählich weltweit aus. Dennoch sind heute wieder verschiedene medizinische Studien dabei, die Heilwirkung von Cannabis zu untersuchen. Als Heilmittel hat sich die Pflanze bei der Behandlung zahlreicher Krankheiten bewährt, zu denen auch schwerwiegende Konditionen wie Epilepsie und Krebs gehören.

Inhaltsstoffe von Cannabis

CBD Öl der Cannabispflanze

Die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze sind vielfältiger als gedacht

Die Cannabis Pflanzen können im Wesentlichen in zwei große Untergattungen eingeteilt werden: die herkömmliche Cannabispflanze und Hanf. Beide Pflanzen verfügen über eine große Anzahl von Wirkstoffen, von denen THC und CBD die bekanntesten sind. Beide haben eine heilende Wirkung, jedoch handelt es sich bei dem THC um eine halluzinogene Substanz, von welcher die Rauschzustände beim Konsum von Marihuana ausgelöst werden. Auf der Hanfpflanze gewinnt man vorwiegend Öl, das nicht psychoaktiv ist. Die Hanfpflanze enthält nur einen sehr geringen Anteil von THC. Das hier vorgestellte Cannabisöl ist quasi frei von THC und darf vollkommen legal verkauft werden.

Wertvolle Wirkstoffe für die Gesundheit

Das Cannabisöl ist reich an einer großen Anzahl von Substanzen, die im menschlichen Körper eine wichtige Funktion übernehmen. Dazu gehören beispielsweise die wichtige essentiellen Fettsäuren Omega-6 und Omega-3, die wesentlich am Aufbau von Zellmembranen beteiligt sind und vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Durch diese Fettsäuren kann das CBD Öl auch einen positiven Einfluss auf den Blutdruck nehmen und ebenfalls Entzündungen hemmen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Gamma-Linolen-Säure, die sich beim Stoffwechsel der Omega-s Fettsäure bildet. Diese wirkt ebenfalls entzündungshemmend und kann bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte zu einem zügigen Heilungsprozess beitragen. Im Cannabisöl sind auch verschiedene Vitamine enthalten, von denen besonders Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin E erwähnenswert sind. Vitamin E wird häufig im Zusammenhang mit der Anti-Aging Forschung erwähnt und kann vor Herzinfarkt, Schlaganfall und auch vor einer Alzheimer Erkrankung schützen, da es die Zellen im Körper vor dem Einfluss der Freien Radikalen schützt. Auch Spurenelemente und Mineralien sind in reichem Maß enthalten. Dazu gehören:

  • Eisen
  • Kalium
  • Kalzium
  • Kupfer
  • Natrium
  • Phosphor
  • Zink

(Quelle: CBD Öl Infos)

Durch die Verwendung der grünen Pflanzenteile zur Herstellung des Öls enthält das Produkt auch Chlorophyll, das die Zellatmung begünstigen und den Körper entgiften kann.

Neben diesen Wirkstoffen, die sich auch in anderen Mitteln finden lassen, sind im CBD Öl auch einige Komponenten enthalten, die nur in Cannabis gefunden werden. Neben dem schmerzlindernden CBD findet man CBN, das Angstzustände mindert sowie CBC, das entzündungshemmend wirkt und möglicherweise bei der Zellerneuerung beteiligt ist. CBDA wirkt antiemetisch und hilft daher bei allen Krankheiten, die mit Brechreiz einhergehen. Außerdem wird die Wirksamkeit dieses Stoffes bei Brustkrebs untersucht. Ein weiterer wichtiger Wirkstoff ist das antibakterielle CBG.

Cannabisöl in der Medizin

Da THC eine Substanz ist, die unter das Rauschgiftgesetz fällt, konzentriert sich die Forschung heute hauptsächlich auf die Wirkung des legalen CBD. Bisher konnte bereits eine positive Wirkung bei der Behandlung von ganz verschiedenartigen Krankheiten festgestellt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Fibromyalgie
  • Epilepsie
  • Parkinson
  • Migräne
  • Rheuma
  • Krebs
  • ADHD
  • Depressionen
  • Angstzustände

CBD Öl kann auch zur Behandlung von chronischen Schmerzzuständen eingesetzt werden, die mit verschiedenen Krankheitsbildern einhergehen. Soweit man heute weiß, ist CBD vollkommen frei von Nebenwirkungen und kann daher auch über einen langen Zeitraum eingenommen werden, ohne eine schädliche Wirkung zu zeigen. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber anderer Schmerzmittel, wie Aspirin, Ibuprofen und Diclofenac. Außerdem kann CBD auch bei schweren Schmerzen eingesetzt werden, bei denen normalerweise Opiate zum Einsatz kommen.

So wird CBD Öl hergestellt

In Deutschland ist der Anbau von Hanf zur Gewinnung von CBD sehr streng kontrolliert. Es gibt nur etwa 50 Arten, deren Anbau zugelassen ist. Voraussetzung ist, dass weniger als 0,2 % THC enthalten sind. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr mit zertifizierten Samen und im Spätsommer ist der Hanf zur Ernte reif. Das CBD Öl wird mittels eines Destillationsverfahrens erzeugt. Oft wird es mit Hanföl, das aus den Samen der Pflanze erzeugt wird, oder auch mit Olivenölaufbereitet.

Vergleich mit anderen Mitteln wie Weizengrassaft

Betrachtet man die Eigenschaften und die Wirkungsweise von Cannabisöl, so stellt man fest, dass Cannabis mehr wertvolle Eigenschaften enthält als viele andere Heilkräuter. Durch die halluzinogene Wirkung des THC, das nur einer der zahlreichen Inhaltsstoffe ist, hat Cannabis jedoch einen schlechten Ruf erhalten, dass nicht nur seinen Vertrieb sondern auch die Forschung blockiert hat, so dass dieses einzigartige Mittel heute kaum genutzt wird. Die Natur hat dem Menschen eine große Heilkraft zu bieten, deren Potential bei weitem nicht genug ausgenutzt wird.

Ein anderes erstklassiges Beispiel für Heilung aus der Natur ist der Weizengrassaft, der ebenfalls schon seit mehr als 1000 Jahren bekannt ist nur zahlreiche Vitamine, Proteine und Minerale enthält. Dieser Saft kann das Immunsystem des Körpers stärken und diesen in die Lage versetzen sich selbst zu heilen. Viele Kräuter haben ebenfalls eine große Heilwirkung. Fenchel wirkt bei Husten und Blähungen, die Ringelblume ist krampflösend, entzündungshemmend und adstringierend und Thymian ist ein bekanntes Heilmittel bei Menstruationsstörungen und bei der Wundpflege. Deshalb sollte man sich öfter einmal auf ein natürliches Heilmittel besinnen, wenn man unter Beschwerden leidet. So kann man kleiner Krankheiten und Unwohlsein oft ganz ohne den Einsatz von Chemie kurieren und somit auch weniger unerwünschte Nebenwirkungen im Körper hervorrufen. CBD Öl bietet, genau wie zahlreiche andere Mittel aus der Naturheilkunde, gesundheitliche Vorteile, die man nicht übersehen sollte.

Weiterführende Aritkel:

Hanfanbau zu medizinischen Zwecken auf Spiegel.de